Historische Ansichten des Kalsmunt

Der Kalsmunt hat schon vor langer Zeit in verschiedensten Formen Darstellung erlangt.

Der Kupferstich von Wilhelm Schäfer, genannt Dilich (1571-1650) ist der „Hessischen Chronik“ entnommen, die 1605 in Kassel erschienen ist. Er zeigt am rechten Bildrand die Reichsburg Kalsmunt, die damals noch die gesamte Bergkuppe einnahm. Der Kalsmunthügel ist nicht bewaldet.
Auf dem Kupferstich von Matthäus Merian (1593-1650) ist der Kalsmunt nicht zu sehen, da der Zeichner, der den Entwurf für den Kupferstich lieferte, die Stadt Wetzlar vom Kalsmunt aus skizzierte.
Die um 1830 entstandene Sepiatuschzeichnung des Wetzlarer Malers Friedrich Christian Reinermann (1764-1832) zeigt Wetzlar von Osten. Hinter dem Dom sieht man auf dem benachbarten Basaltfelsen die Ruine der Reichsburg Kalsmunt.

Er wurde schon vor einigen Jahrhunderten auf Gemälden, Radierungen und Kupferstichen dargestellt.

Das Gemälde des 19. Jahrhunderts aus Privatbesitz zeigt Wetzlar und die Ruine des Kalsmunt von Westen.
Mit freundlicher Genehmigung von Prof. Ulrich Mayer
Der Stich „Ansicht der Reichs-Stadt Wetzlar und der ihr an der Abend-Seite benachbarten Gegend“ ist dem ersten Teil der Stadtgeschichte von Friedrich Wilhelm Albrecht Freiherr von Ulmenstein (1750-1826) entnommen, die 1802 in Hadamar erschien. Am linken Bildrand ist neben dem Dom die Reichsburg Kalsmunt auf einem unbewaldeten Hügel zu erkennen.

Sogar auf einer Münze ist der Kalsmunt zu finden.

Der Avers der Kalsmuntmünze
Der Revers der Kalsmuntmünze