2017

JA auf dem Kalsmunt
26. Dezember 2017

Es ist schwer aber nicht unmöglich, im Dezember auf den Kalsmunt zu kommen. Die Weihnachtsbeleuchtung erstrahlt in ihrem Glanz und der Turm muss deshalb verschlossen sein.So sehen die Wetzlarer ihren Kalsmunt zwar jeden Tag, können aber nicht auf den Turm. Patrick Vietze aber musste auf den Turm. Er hatte sich nämlich in den Kopf gesetzt, seiner Herzensdame einen Heiratsantrag zu machen. Der Antrag sollte natürlich auf dem Turm ausgesprochen werden.

Wetzlar (re). Ein acht Meter langes Mauerstück hat der Vorstand des Fördervereins Kalsmunt der Öffentlichkeit vorgestellt.Damit soll ein Stück der eigentlichen Größe der Burg sichtbar werden. Die zwei Meter hohe Wand aus Basaltsteinen wurde auf den in der Erde ausgegrabenen Mauerresten der unteren Burgmauer errichtet. Damit ist ein erstes Ergebnis der bislang fünfjährigen archäologischen Forschung der Universität Marburg den Bürgern erfahrbar, so der Fördervereinsvorsitzende Thorsten Rohde. Die vom Förderverein getragenen Ausgrabungen an der 800 Jahre alten Reichsburg hatten in diesem Jahr ein bislang unbekannten Abschnitt der Burgmauer zu Tage gebracht.

Neues vom Kalsmunt
03. November 2017

Auf Einladung des Fördervereins Kalsmunt e. V. Wetzlar referierte Dr. Jürgen Leib aus Wettenberg über die Gleiburg und die Aktivitäten des Gleiberg-Vereins. Dr. Leib ist langjähriges Vorstandsmitglied des Gleiberg-Vereins, in dessen Eigentum sich die Burg befindet.

Freischnitt am Kalsmunt
31. Oktober 2017

Um den Wildwuchs in Teilen einzudämmen und um die historische Substanz der Burganlage vor Bewuchs und Verwurzelung zu schützen, wurde am Kalsmunt wieder fleißig gesägt und geschnitten.

Freischnitt am Kalsmunt
09. Oktober 2017

Am 28.10. werden wir ab 10 Uhr am Kalsmunt wieder einmal Gestrüpp und Buschwerk zurückschneiden. Alle Helfer sind herzlich willkommen. Bitte sorgen Sie für festes Schuhwerk, Werkzeug und Handschuhe.Um 13 Uhr werden alle Helfer noch eine frisch gegrillte Wurst erhalten.

Durch die Vorträge und Informationen des Fördervereins gibt es viele Interessierte und Zaungäste während der Grabungen am Kalsmunt. Hier war jeder Wetzlarer als Kind und als Jugendlicher, manche haben hier nachts in den Sternenhimmel geschaut, andere hatten hier ihren ersten Kuss. Diese auch regionale Bedeutung des Ortes spornt die Studierenden zusätzlich an, mit ihren Ergebnissen zur Geschichte Wetzlars etwas Neues beitragen zu können.    Lesen Sie den dritten Teil auf der Website der Uni Marburg weiter…

Die Musealisierung der Kalsmuntkapelle wurde intensiv diskutiert. Fest steht, dass die Kapelle nicht wieder zur Gänze im Erdboden verschwinden soll. Deshalb wird sie verfüllt und ein Stück weit aufgemauert werden. Die Verfüllung ist notwendig, um ein Abrutschen der Ränder zu verhindern. Das Aufmauern dient dem Zweck, die Maße der Kapelle zu veranschaulichen. Es geht nicht um einen historisierenden Nachbau.

Mehr als 80 Interessierte lauschten am Samstag den Ausführungen von Prof. Felix Teichner und dem Grabungsleiter Kevin Paul.

Auch wenn die Grabungskampagne noch nicht abgeschlossen ist, haben Sie hier die Möglichkeit, erste Bilder zu den Ausgrabungen zu betrachten.

Der Zugang zum Kalsmuntturm ist neu überdacht. Der alte und unansehnliche Bretterverschlag konnte endlich entfernt werden. Hans-Gerhard Droß – Metallbauer aus Volpertshausen – der für die Durchführung verantwortlich zeichnete, konnte seine Arbeiten nun abschließen.